Trainingsoutfit

Als das Projekt RGFA gestartet wurde, dachten wir, dass die Wettkämpfe in normalen Trainingskleidung durchgeführt werden können. Bei den ersten Tests merkten wir aber bald, dass Kämpfen und Selbstverteidigungstraining Outdoor komplett andere Voraussetzungen bedingt als Indoor. Auf Waldboden, Kiesstrassen und Betonboden barfuss zu trainieren ist nicht sinnvoll, die Verletzungsgefahr ist zu gross. Ebenso machten wir die Erfahrung, dass normale Turnschuhe infolge dem Schutz für den Knöchel ("Abknicken" von diesen) ungünstig sind und bei Nässe ungenügend schützen. Dadurch, dass RGFA einen geschichtlichen Hintergrund aus dem Wilden Westen besitzt kam die Idee von Reitstiefeln auf. Sehr speziell, da Kampfsport und Reiten an sich keinen Zusammenhang hat. Doch wir haben die Idee getestet und die Rückmeldungen waren durchaus positiv. So wurde beschlossen, obwohl ungewöhnlich, diese Schuhe zum Training und für die Wettkämpfe zu tragen.

Je nach Kampfplatz und wenn eine schon erlernte Kampfsportart trainiert wird kann jedoch auch barfuss und in Trainingskleidung gekämpft werden, z.B. auf gepflegtem Rasen. Entscheidend ist, dass der Untergrund keine Verletzungsgefahr darstellt.

 

Die Kleider (ausgenommen Hoodie und T-Shirt) stellen wir dir kostenlos zur Verfügung.

Als Oberkleidung trägt man einen Hoodie oder je nach Witterung ein T-Shirt. Im Winter und in kalten Nächten zusätzlich eine Jacke- Auf Plätzen mit steinigem Untergrund oder im Wald ist das Tragen einer langärmligen Oberbekleidung zum Schutz von Verletzungen Pflicht.

 

Als Handschuhe bieten sich MMA-Gloves an. Diese stabilisieren das Handgelenk, hast aber trotzdem die Hände frei.

 

Als Beinbekleidung dienen Leggings, bei entsprechenden Temperaturen und ungefährlichem Untergrund können auch normale, kurze Trainingshosen getragen werden.

 

An den Füssen werden bei Plätzen, welche Ver- letzungsgefahr für Betreten ohne Schuhe  ergeben, Reitgummistiefel getragen werden. Dies kann auf Kiesstrassen, Plätzen mit Ästen/Steinen und möglicherweise Dornen sein. Die Stiefel sind günstig im Erwerb, schützen vor Kälte, Morast Nässe, Dornen, Zecken und Schlangenbissen in entsprechenden Gebieten. Zudem geben sie Halt und stabilisieren den Knöchel. Sie erinnern auch entfernt an Westernstiefel, welche zu den Anfängen von RGFA getragen wurden.

Bei Plätze mit Wiese ohne Verletzungsgefahr und warmen Temperaturen kann auch barfuss trainiert werden. Normale Schuhe sollten auf Grund des fehlenden Knöchelschutzes (Gefahr durch Abknicken) nicht getragen werden.